Motivation

1)      Motivation und menschliche Zusammenarbeit

2)      Arten menschlicher Bedürfnisse

3)      Ursachen von Arbeits-, Zu- oder Unzufriedenheit und nicht eindeutig zuordenbare Einflussgrößen

4)      Ansätze zur Erklärung für motiviertes Arbeitshandeln

5)      Formen und Einflussgrößen der Anerkennung

6)      Motivation durch die Aufgabenstellung

 

  1. 1.    Motivation und menschliche Zusammenarbeit

 

Leistungsmotivation: Ein wesentlicher Bestandteil der Leistungsbereitschaft ist die psychologische Leistungsbereitschaft oder Leistungsmotivation.

Die Leistungsmotivation ist weitgehend durch die Bedürfnisse  des arbeitenden Menschen bedingt und beeinflusst sein Verhalten.

Die Stärke des Einflusses hängt von der äußeren Arbeitssituation ab.

Eine häufige Antwort auf die Frage warum Menschen Arbeiten, lautet :

um Geld zu Verdienen.

Geld ist aber nicht der einzige Zweck. Es dient zum Beispiel dazu, Bedürfnisse zu befriedigen und sich Wünsche zu erfüllen.

 

  1. 2.    Arten menschlicher Bedürfnisse (Bedürfnishierachie von Abraham Maslow)

 

Maslow geht davon aus, dass alle Menschen danach streben, eine Reihe von Bedürfnissen zu befriedigen. Er teilt diese Bedürfnisse in 5 Kategorien ein.

 

5.Physische Bedürfnisse (Körperlich): sind vorrangig auf die Erhaltung des Lebens ausgerichtet und umfassen zum Beispiel das Verlangen nach Nahrung und Schlaf.

 

4.Sicherheitsbedürfnisse: Der Mensch muss sicher sein, nicht ermordet, beraubt und bestohlen zu werden, nicht grundlos seine Wohnung zu verlieren usw.  Er möchte aber auch sicher sein, den einmal erreichten Lebensstandard erhalten und erhöhen zu können und er möchte keine Sorgen vor Arbeitslosigkeit, Unfallfolgen, Erwerbsunfähigkeit oder Einkommensverlust im Alter haben.

 

3.Soziale Bedürfnisse: kennzeichnen den Wunsch nach sozialer Eingliederung, zum Beispiel der Zugehörigkeit zu bestimmten Arbeitsgruppen.

 

2.Bedürfnis nach Achtung: Selbstbestätigung durch eigene Leistung und Achtung von der erbrachten Leistung von Personen in der Umgebung.

1.Bedürfnis nach Selbstverwirklichung: ist bei jedem Menschen vorhanden. Hängt aber von Anlagen, Erziehung und Ausbildung jeder Person ab.

 

Reinfolge der Bedürfnisse durch eine Befragung

 

1. Sicherheit am Arbeitsplatz

2. gute Bezahlung

3. Aufstiegsmöglichkeiten

4. gutes Verhältnis zum Vorgesetzten

5. interessante Arbeit

6. gutes Verhältnis zu Kollegen

7. gute Arbeitsbedingung und Sozialleistungen

 

3) Ursachen von Arbeits- , Zu-  oder Unzufriedenheit

(Herzbergs 2 –Fakten Theorie)

Herberg hat eine Theorie der Arbeitsmotivation entwickelt, die auf Praktischen Untersuchungen beruht. Arbeitnehmer wurden nach Situationen gefragt, in denen sie eine hohe Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit verspürten.

 

Arbeitszufriedenheit: (Motivatoren)

direkter Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit

  • Leistungserfolg
  • Anerkennung
  • Arbeitsinhalt
  • Verantwortung
  • Entfaltungsmöglichkeiten

Arbeitsunzufriedenheit: (Hygienefaktoren)

kein direkter Zusammenhang mit der Betrieblichen Tätigkeit

  • Bezahlung
  • Arbeitsplatzbedingungen
  • Arbeitsplatzsicherheit
  • Status und Ansehen
  • Führungsstil der Vorgesetzten
  • Unternehmenspolitik

4) Ansätze zur Erklärung für motiviertes Arbeitshandeln

Einflussgrößen menschlicher Leistung:

Die Motivation bestimmt Inhalt, Art und Dauer des Handelns eines Menschen. Sie kann z.B. entstehen, wenn die Umwelteinflüsse die Erwartung hervorrufen, dass ein bestimmtes Handeln zu einem Ziel führen wird, für das in der Person ein Motiv, z.B. das Bedürfnis nach Anerkennung vorhanden ist.

Innere und äußere Motivation:

Wenn Handeln durch äußere „Anreize“ ausgelöst wird, spricht man auch von extrinsischer Motivation. Innere Motivation (intrinsische Motivation) lässt sich vorwiegend auf die Bedürfnisstruktur (z.B. ein starkes Bedürfnis nach Selbstbestätigung) zurückführen und ist von der umgebenden Situation weitgehend unabhängig.

 

5) Formen und Einfluss der Anerkennung

 

Anerkennung:

Als Anerkennung werden alle positiven Folgen des Leistungsvollzuges verstanden. Diese können in Form eines Lobes durch den Vorgesetzten, einer Beförderung oder der Übertragung einer neuen interessanten Aufgabe gegeben sein, aber auch in der materiellen Anerkennung bestehen. Schließlich kann der Mitarbeiter auch darin eine Anerkennung sehen, dass er eine Selbstbestätigung durch das erfolgreiche Lösen einer Aufgabe erfährt.

 

Einfluss der Bedürfnisstruktur:

Auch hier kann man wieder auf Untersuchungen über Ursachen der Arbeitszufriedenheit zurückgreifen. Daraus kann abgeleitet werden, dass ein Teil der Mitarbeiter v.a. diejenigen Anerkennungsformen hoch bewertet, die mit dem eigentlichen Arbeitsinhalt zusammenhängen, während andere auf die Begleitumstände der Arbeit ausgerichtet sind (Kontakt zu Kollegen). Die Bewertung möglicher Anerkennung für zukünftige Handlungen hängt auch von der Vergangenheitserfahrung, d.h. dem erlebten Wert der Anerkennung, ab.

 

Einfluss der Erfahrungen:

Ein Vergangenheitsbezug ergibt sich auch für die Erfolgserwartung. Die in vergleichbaren Situationen gemachten positiven bzw. negativen Erfahrungen über den Zusammenhang zwischen Anstrengung und Leistungsergebnis in Abhängigkeit einer bestimmten Vorgangsweise bei der Aufgabenlösung oder die Erfahrung, dass z.B. die Anerkennung unabhängig von der Leistungshöhe ist, schlagen sich in der Beurteilung der Erfolgserwartung nieder.

Ursachenerklärung von Erfolg und Misserfolg: (Mc Gregors Theorien Y & Y)

Mc Gregors geht davon aus, dass es 2 gegensätzliche Menschenbilder gibt, ein optimistisches und ein pessimistisches. Je nachdem, welches Menschenbild der Vorgesetzte hat, wird er sich gegenüber den Mitarbeitern unterschiedlich verhalten.

Theorie X

Der Mensch hat eine angeborene Abscheu vor Arbeit und versucht, sie so weit wie möglich zu vermeiden.

Deshalb müssen Menschen kontrolliert, geführt und mit Strafandrohung gezwungen werden, einen produktiven Beitrag zur Erreichung der Organisationsziele zu leisten.

  • Möchte geführt werden
  • Möchte Verantwortung vermeiden
  • Hat wenig Ehrgeiz
  • Wünscht vor allem Sicherheit

 

Theorie Y

Arbeit kann für einen Menschen eine wichtige Quelle der Zufriedenheit sein

Wenn ein Mitarbeiter sich mit den Zielen des Betriebes identifiziert, sind externe Kontrollen unnötig: er wird Selbstkontrolle und Eigeninitiative entwickeln.

Die wichtigsten Anreize sind die Befriedigung von ICH-Bedürfnissen und das Streben nach Selbstverwirklichung.

Der Mensch sucht bei entsprechender Anleitung eigene Verantwortung.

Einfallsreichtum und Kreativität sind weit verbreitete Eigenschaften der arbeitenden Bevölkerung, sie werden jedoch in industriellen Organisationen kaum aktiviert.

 

Angemessenheit der Anerkennung:

Unter einer angemessenen Anerkennung wird die Anerkennung verstanden, die ein Mitarbeiter für seine Leistung bzw. seine Stellung im Unternehmen als fair und gerecht ansieht.

 

Angemessenheit der Bezahlung:

Die Angemessenheit der Bezahlung kann zunächst danach beurteilt werden, ob sie einen der sozialen Stellung entsprechenden Lebensstandard gewährleisten kann. Der Motivationswert der Bezahlung ist daher auch vom außerbetrieblichen Bereich abhängig. Die Angemessenheit der Bezahlung ergibt sich aus dem sozialen Vergleich. Eine Bezahlung wird u.a. dann als gerecht empfunden, wenn sie der des Kollegen entspricht, der die gleiche Tätigkeit ausführt. Darüber hinaus können die soziale Notwendigkeit eines Berufes, die Ausbildung und die Art der erforderlichen Fähigkeiten eine Rolle spielen.

 

Zufriedenheit:

Die Höhe der erwarteten Anerkennung hängt dabei in der Regel von den Vergleichswerten der Vergangenheit ab. Der erlebte Wert der Anerkennung wirkt sich auf das zukünftige Handeln aus.

 

6) Motivation und Aufgabenstellung

Einflussbereich des Unternehmens:

Ausgehend davon, dass menschliches Handeln sich aus dem Zusammenwirken von Personen und Umwelt ergibt, ist zunächst festzustellen, dass Unternehmen direkt nur auf die eigentliche Tätigkeit und die Arbeitsumgebung gestaltend Einfluss nehmen können. Indirekt können sie dann langfristig auch personenbezogene Größen wie Bedürfnisstruktur und Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten ändern. Eine Beeinflussmöglichkeit für das Unternehmen ergibt sich hier vor allem durch die Gestaltung der Arbeitsaufgabe.

 

Elemente einer motivierenden Aufgabenstruktur:

  • Möglichkeit der Variation einzusetzender Fähigkeiten (Jobrotation).
  • Möglichkeit, sich mit der Aufgabe zu identifizieren (Ergebnis der eigenen Arbeit ist sichtbar).
  • Wichtigkeit der Aufgabe (Einfluss auf andere Menschen bzw. auf das Unternehmen).
  • Unabhängigkeit (Spielraum bei Planung und Art der Ausführung).
  • Information über das Ergebnis der eigenen Arbeit (Rückmeldung hat die größte Wirkung).

 

Psychische Reaktion auf die Aufgabenstruktur:

  1. 1.        Bedeutung der Arbeit erleben (der Mitarbeiter muss seine Arbeit als der Mühe Wert empfinden oder als bedeutend in einem von ihm akzeptierten Wertesystem.
  2. 2.        Verantwortung erleben (der Mitarbeiter muss das Bewusstsein haben, dass er persönlich für die Ergebnisse der Arbeit verantwortlich ist.
  3. 3.        Ergebnisse kennen (der Mitarbeiter sollte auf Grund regelmäßiger Rückmeldungen beurteilen können, ob die erbrachte Leistung als zufrieden stellend betrachtet wird.

 

Auswirkungen einer Aufgabengestaltung auf die Motivation:

  1. 1.    von der Stärke der Entfaltungsbedürfnisse (die positive Reaktion auf eine motivierende Aufgabengestaltung ist wesentlich abhängig von dem Bedürfnis nach Selbstentfaltung oder der Motivation durch innere Anerkennung, die mit einer so gestalteten Aufgabe verbunden sind.
  2. 2.    vom Vorliegen der im Zusammenhang mit der Aufgabe wesentlichen Kenntnisse und Fertigkeiten (ohne die entsprechenden Fertigkeiten führt eine auf einer motivierenden Aufgabengestaltung beruhende größere Anstrengung nur Misserfolgserlebnissen.
  3. 3.    von der Zufriedenheit mit der Umwelt (wenn ein Mitarbeiter grundsätzlich mit der Umwelt unzufrieden ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Reaktion auf eine komplexe und abwechslungsreiche Tätigkeit recht gering.

 

Anmerkung : Ein Motivationsmodell ist keine Anleitung, menschliches Handeln gezielt zu beeinflussen. Motivationsmodelle machen deutlich, dass einige Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wenn sich die Motivation auf Leistung und Zufriedenheit positiv auswirken soll.

Finanzplan

Der Finanzplan dient der Erhaltung der Liquidität (Zahlungsfähigkeit) eines Wirtschaftssubjektes, wie etwa eines Unternehmens.

Was ist eigentlich ein Finanzplan.

Der Finanzplan, ist ein Teils des Businessplan. Der Finanzplan ist die exakte Darstellung der finanziellen Mittel einer Geschäftsidee oder des Finanzierungsvorhabens. Der Finanzplan eines Unternehmens ist eines seiner wichtigsten Dokumente. Er kann von den Managern und von den Projektleitern für interne Planung verwendet werden. Er kann als Basis für Kreditanträge von Bänken und von anderen kreditgebenden Instituten verwendet werden. Der Finanzplan kann verwendet werden, um Investoren und Geldgeber zu überzeugen, dass Ihr Unternehmen eine gute Investition ist.

Mögliche Investoren und auch der Ideengeber selbst, benötigen eine Gewinn- und Verlustrechnung. Somit soll sichergestellt werden, dass die Geschäftsidee rentabel sein wird. Für mehrere Jahre im Voraus, werden tabellarisch alle Erlöse und Aufwendungen gegenübergestellt. Die Differenz der Rechnungen ergibt den Ertrag oder einen möglichen Aufwand, den der Existenzgründer betreiben müsste.

 

Anfangsbestand an Zahlungskraft zu Beginn der Planperiode
+ Planeinzahlungen der Planperiode
− Planauszahlungen der Planperiode


= Endbestand an Zahlungskraft am Ende der Planperiode

Wozu Finanzplanung?

Ich brauche die Finanzplanung, um zu wissen:

  • Rentiert sich es?
  • Was kostet es, die Idee zum Leben zu erwecken?
  • Habe ich soviel Geld – wenn nein – woher bekomm ich es?
  • Was riskiere ich?
  • Was kann ich gewinnen?
  • Was muss ich für mein Produkt / die Dienstleistung verlangen?
  • Welche Ausgaben habe ich?
  • Wann und wie kann ich es mir leisten, zu expandieren?

Und dann im laufenden Betrieb:

  • Habe ich (noch) immer genug Geld?
  • Welche Kreditlinien brauche ich?
  • Kapitalerhöhung?
  • Wo gibt es die besten Konditionen?
  • Factoring notwendig?
  • Absicherung von Finanzrisiken

Die Bank / Der Kapitalgeber braucht die Finanzplanung, um zu wissen:

  • Lohnt es sich, diesen Menschen Geld anzuvertrauen?
    Bekomme ich das Geld wieder zurück?
    Erziele ich einen Gewinn? Wann?
  • Reicht das Kapital für das Projekt, oder muss ich schon bald wieder aushelfen?
  • Hat man gewissenhaft geplant, sind die Menschen vertrauenswürdig?
    Was riskieren sie selbst?

Ohne gute Finanzplanung wird die Umsetzung Ihrer Idee zum Blindflug ohne Instrumente mit ungewissem Ausgang

Zweck des Finanzplans?

Er fasst die Ergebnisse der vorhergehenden Kapitel des Businessplans in Zahlen zusammen.

  • Berechnung des Finanzbedarfs
  • Sicherstellen der Liquidität
  • Festlegen der optimalen Finanzierung

 

Der Finanzplan sieht zudem eine Break-Even-Analyse vor. Diese gibt vor, wann die Erlöse die Aufwände übertreffen werden. Die Liquiditätsplanung soll Auskunft aller Ein- und Auszahlungen geben. Daraus resultiert die Kapitalbedarfsplanung. Sie stellt klar, wie viel Geld benötigt wird. Sind die Punkte eines Businessplans sorgfältig bearbeitet, ist man der Selbstständigkeit einen großen Schritt näher gekommen.

Schlusssatz:

Jedes Unternehmen, egal ob Neugründung oder bestehendes braucht einen Finanzplan. Ohne Finanzplan kann kein Unternehmen mit einer guten Geschäftsidee überleben. Das Unternehmen spielt somit Lotto.

Business Plan

Ein Geschäftsplan bzw. Business plan ist eine Schriftliche Zusammenfassung eines Unternehmens. Er dient als Leitfaden für eine Geschäftsidee oder für das kommende Geschäftsjahr. Basierend auf einer Geschäftsidee werden im Geschäftsplan die Strategie und die Ziele dargestellt, die mit der Produktion, dem Vertrieb und der Finanzierung eines Produktes oder einer Dienstleistung verbunden sind. Dazu muss noch ein Finanzplan beiliegen. Er dient als Werkzeug, um Ziele und Strategie des Vorhabens für die Verfasser selbst zu formulieren. Der Geschäftsplan ist kein starres Dokument, sondern er lebt mit der Firma mit.

Er dient auch als Verkaufspapier, damit die Geschäftsidee gut verkauft werden kann und zeigt deutlich welchen weg die Idee führt. Bei Banken, öffentlicher Hand, Förderinstitutionen, Risikokapitalgeber, Business Angels, Beratern, Koorperationspartnern und Bürgen oder Geschäftsleitung muss man einen Geschäftsplan vor legen.

Die Vorteile eines Geschäftsplan sind:

  1. Andere von der Geschäftsidee überzeugen
  2. Er ist zwingend bei Kapitalbeschaffung
  3. Kontrolle über Erfolg oder Abweichung
  4. Er zwingt zu systematischer Vorgehensweise
  5. Er gibt einen Gesamtübersicht wo zur Zeit das Geschäft steht
  6. Er erhöht die Erfolgsaussichten, da mit einen Plan vor gegangen wird
  7. Er hilft die Risiken besser abzuschätzen
  8. Er zeigt die Abhängigkeit aufzuzeigen

Wo setzt man einen Geschäftsplan ein?

Er wird bei einer neuen Geschäftsidee eingesetzt. Meisten bei Jungunternehmen bzw. bei einem Neuunternehmen.

Zu folgenden Anlässen wird ein Geschäftsplan eingesetzt:

  1. Neugründung
  2. Nachfolgeregelung
  3. Firmenverkauf oder –übernahmen
  4. Strukturänderung und Neuausrichtung
  5. Fusion
  6. Kooperation
  7. Neuprodukteinführung
  8. Expansion in andere Märkte
  9. Kapitalerhöhung
  10. Börsengang
  11. Beantragung von öffentlichen Fördermitteln
  12. Erlangung von Erweiterungskrediten bei der Bank

Wenn man sich die unterschiedlichen Anwendungsbereiche für Geschäftspläne anschaut, wird schnell klar, dass fast bei keinen den gleichen Geschäftsplan anwenden kann. Jeder hat einen anderen Schwerpunkt. Trotz aller Unterschiede weisen Geschäftspläne einige Gemeinsamkeiten auf. Sie sollen eine umfassende Einschätzung der Chancen und Risiken einer Geschäftsidee ermöglichen und dabei übersichtlich bleiben. Der Leser muss die Geschäftsidee leicht verstehen und Interesse entwickeln. Für den Geschäftsplan bedeutet dies, dass er klar strukturiert sein muss, um ein Zurechtfinden und eine Auswahl zu ermöglichen. Er sollte Sachlich und leicht zu verstehen sein, damit auch ein Leihe die Geschäftsidee versteht. Ein Geschäftsplan sollte nicht über 30 Seiten lang sein. Der Geschäftsplan sollte gebunden oder geheftet sein und nicht eine Lose Blätter Sammlung sein. Auf der Titelseite sollte Name, Adresse, E-Mail, Homepageadresse, Telefonnummer der Firma sowie den Namen des Hauptverantwortlichen stehen. Die Seiten sollten mit einer Seitennummer gegliedert sein. Der Geschäftsplan sollte auch ein Inhaltsverzeichnis haben. Der Leser hat dadurch einen schnelleren Zugriff auf die ihn interessierenden Informationen. Als Beilagen werden meistens Bilanzen und Analysen, Lebensläufe der Managementmitglieder, Zeitungsartikel, Prospekte der Firma oder Produkte, Briefe von Kunden oder Zulieferanten.

 

Gliederung und Inhalt des Geschäftsplans

  1. Zusammenfassung

Die Zusammenfassung soll die Geschäftsidee vorstellen. Sie enthält einen kurzen Abriss aller wichtigen Aspekte des Geschäftsplan. Insbesondere sollte sie Aufschluss über das Produkt oder die Dienstleistung geben, den Kundennutzen, die relevanten Märkte, die Kompetenz des Managements und Investitionsbedarf mit möglicher Rendite. Der Leser sollte nicht mehr als fünf Minuten einsetzen müssen, um herauszufinden, was die Aktivitäten und Projekt des Unternehmen sind. Über die Frage, wie und wann die Zusammenfassung geschrieben werden sollte, sind die Meinungen geteilt. Die folgenden Punkte sollten in der Zusammenfassung beantworten sein.

  • Was ist Ihre Geschäftsidee?
  • Wer sind Ihre Zielkunden?
  • Was ist der Nutzen für Ihre Zielkunden?
  • Welches Marktvolumen und welche Wachstumsraten prognostizieren Sie?
  • Welche weiteren Entwicklungsschritte sind erforderlich?
  • In welcher Höhe müssen Investitionen getätigt werden?
  • Welch langfristigen Ziele haben Sie sich gesetzt?

 

  1. Unternehmung

Unter diesen Punkt wird beschrieben wie die Entwicklung der Unternehmung von der Gründung bis zur heutigen Form. Es wird erklärt die Strukturen und beleuchten des unternehmerische Umfeld. Die Übersicht ist je nach Entwicklungsstand und Finanzierungsumfeld der Unternehmung durch weitere Hintergrundinformationen zu ergänzen.

Allgemeines:

Geschichtlicher Hintergrund:

  • Wann wurde die Unternehmung gegründet, was war das ursprüngliche Geschäftsziel?
  • Wer waren die Gründer, und was war ihr Beitrag zum Erfolg der Unternehmung?
  • Wie entwickelte sich die Unternehmung? Hat sich die Strategie verändert?
  • Welches waren die bisher größten Erfolge und welches die Misserfolge der Firma?

Situation heute:

  • Welches ist die Rechtsstruktur der Unternehmung, und mit welchen Gesellschaften bestehen finanzielle und personelle Verbindungen?
  • Wie sieht die Aktionärsstruktur aus? Gibt es Aktionärsbindungsverträge?
  • Bis heute Umsatz, Gewinn, Entwicklung, Cashflow, Anzahl Mitarbeiter, Anzahl Betriebsstätten bzw. Verkaufsstellen.
  • Welches sind die Stärken und Schwächen der heutigen Unternehmung?

Es gibt natürlich noch weiter Pinkte unter diesen Punkt. Es kommt immer darauf an in welcher Situation dieses Unternehmen ist. Bei einem neu Unternehmen wird natürlich die Gründungsfinanzierung interessant sein.

Weitere Punkte:

  • Gründungsfinanzierung
  • Expansionsfinanzierung
  • Akquisitionsfinanzierung
  • Turnaroundfinanzierung
  • Nachfolgefinanzierung

 

  1. Produkte oder / und Dienstleistungen

Unter diesen Punkt wir das Produkt oder Dienstleistung präsentiert. Wenn das Produkt noch in Forschung und Entwicklung ist sollte ein Zeitplan bei liegen. Hier sollte auch die Schwächen und Stärken des Produkt vorgestellt werden und ob dieses Produkt schon in ähnlicher weise auf dem Markt gibt.

 

  1. Märkte

Kein Unternehmen kann ohne Kenntnisse des Marktes, Personen und Organisationen, bestehende oder potenzielle Käufer auskommen. Durch fundierte Marktstudien und die daraus gewonnen Erfahrungen wird es dem Unternehmen gelingen, die Geschäftsidee in Produktvorteile umzusetzen. Bei diesen Punkt möchten immer die Investoren die Gewissheit haben, dass das Unternehmen den Markt genauestens analysiert und die Fähigkeit seine Bedürfnisse zu befriedigen hat. Mit der Analyse des Marktes kann das Unternehmen wichtige Informations- und Entscheidungsgrundlagen fest legen. Die kostengünstigsten Quellen für erste Marktinformationen sind: Fachzeitschriften, Messen, Brachen verbänd und zunehmend auch elektronische Datenbanken, Wirtschaftsverbände, Adressbücher, Nachschlageverzeichnisse, Presseberichte.

Der Geschäftsplan sollte zu folgenden Punkten Stellung nehmen:

Marktübersicht:

Wie ist die Kundenstruktur, wie sind die Kaufgewohnheiten, welches sind die Kaufmotive in diesen Märkten? Welche Trendbrüche kann das Unternehmen erkennen? Welche Marktlücken oder Bedürfnisse, die nicht oder schlecht abgedeckt sind gibt es? Was sind Erfolgsfaktoren in diesem Markt?

Eigene Marktstellung:

Welche Marktleistungen (Produkte, Dienstleistungen, Neben und Zusatzleistung) werden von Unternehmung in welchen Märkten (Zielkundengruppen, Abnehmergruppen, Vertriebskanäle, geographische Märkte usw.) verkauft? Welcher Marktanteil hat das Unternehmen in diesen Markt, und wie groß sind die Marktanteile der Konkurrenz? Wie viel Umsatz / Gewinn erzielt das Unternehmen im welchen Marktleistung (Produkte / Dienstleistungen)? Wie sind die einzelnen Produkt- / Marktsegmente zu charakterisieren?

Marktbeurteilung:

Wie beurteil das Unternehmen den Markt, und wo sieht sie Chancen für den zukünftigen Erfolg? Welchen Markttrends kann das Unternehmen erkennen, und wie wird das Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren? Inwiefern glaubt der Unternehmer, dass sein Unternehmen etwas NEUES auf den Mark bringt (besser, rascher, billiger, umweltfreundlicher)? Welche Eintrittsbarrieren gibt es bei der Einführung des neuen Produktes zu überwinden? Wie hoch budgetiert der Unternehmer die Wachstumsraten der anvisierten Zielmärkte in den nächsten fünf Jahren?

  1. Konkurrenz

Bei der Konkurrenzanalyse stellt der Unternehmer einen Stärken- Schwächen- Vergleich zur härtesten effektiven und potenziellen Konkurrenz an. Der härteste effektive Konkurrent ist jener, der dem Unternehmer die meisten Aufträge oder Kunden wegschnappt.

Dieser Punkt wird folgendermaßen beschrieben.

Konkurrenzunternehmungen:

  • Name, Standort, Tätigkeit, evtl. Anzahl der Mitarbeiter
  • Zielmärkte (in welchen Märkten aktiv?)
  • Absatzorganisation, Standort der Geschäfte, Lager, Vertriebsorganisation
  • Hauptstärken und Schwächen
  • Erkennbare Strategien und mögliche Konkurrenzreaktionen

Konkurrenzprodukte:

  • Produktsortiment
  • Produkteigenschaften
  • Zusatzdienstleistungen
  • Preis, Zahlungskonditionen
  1. Marketing / Umsetzung am Markt

Marketingstrategie:

  • Marktsegmentierung: Welches sind die wichtigsten Zielmärkte und Kundengruppen?

Je genauer die Kundengruppen und Leistungen bestimmt sind desto wirkungsvoller können die Märkte bearbeitet und bedient werden. Es gibt viele Möglichkeiten, den Markt in eizelne Kundengruppen aufzugliedern.

Ein Beispiel hierfür:

  • Geographische Kriterien (Ortschaft, Stadt, Region, Ausfuhrmärkte)
  • Demographische Kriterien (Alter, Einkommen, Ausbildung, Geschlecht, Sprache)
  • Professionelle / Amateure
  • Tierhalter
  • Berufstätige
  • Usw.

Der Unternehmer sollte bei diesen Punkt die wichtigsten Zielmärkte und Kundengruppen beschreiben. Er sollte auch Erleutern, dass diese Märkte ein Wachstumspotenzial besitzen und dass das Unternehmen über die notwendigen Produkte und Dienstleistungen verfügen, um das Marktsegment zu bedienen.

 

  • Schwerpunkte der Marktbearbeitung: Mit welchen Instrumenten will der Unternehmer die Kunden erreichen?

Der Unternehmer hat sich für einen Teilmarkt entschieden. Er sollte sich hierbei überlegen mit welchen Maßnahmen und Mitteln er die Kunden erreichen will.

  • Verkauf (persönlicher Verkauf, Telefonverkauf, Vertretungen und Agenten, Beratung usw.)
  • Werbung / PR / Promotion (Inserate, Mailings, Informationspolitik, Google, Internet, Flyer)
  • Distribution (Vertriebskanäle, Vertriebsarte, z.B. Verkaufsaußenstellen)
  • Standorte der Verkaufsstellen (Lager, Anzahl)
  • Schwerpunkte der Leistungsgestaltung: Wie und zu welchen Preisen bietet der Unternehmer die Produkte und Dienstleistungen sowie die dazugehörenden Serviceleistungen in den einzelnen Teilmärkten an?

Neben den Marktbearbeitungsmaßnahmen gilt es, dass Leistungsprogramm von Unternehmer zu beurteilen. Folgende Fragen muss sich der Unternehmer überlegen und beantworten. Wie werden die Produkte und Dienstleistungen sowie die dazugehörenden Serviceleistungen in den einzelnen Teilmärkten angeboten? Ist ein breites oder reduziertes Sortiment notwendig? Spielt das äußere Design eine bedeutende Rolle? Wie hoch muss die Qualität angesetzt sein? Kommt es vor allem auf das Produkt oder ganz besonders auch auf die Serviceleistung an? Welche Rolle spielt der Preis beim Kaufentscheid?

 

  • Umsatzziel: Wie hoch sind die geschätzten Verkaufsmengen und die angestrebten Marktanteile?

Sobald der Unternehmer die Marktleistung in jedem Teilmarkt festgelegt hat, gilt es, deren Umsätze zu budgetieren. Die Umsätze allein sagen nichts über die Marge in einem Teilmarkt aus. Um langfristig in einem Markt bestehen zu können, müssen angemessene Gewinne erzielt werden.

 

  1. Standort / Herstellung / Administration

In diesen Punkt erläutert der Unternehmer, wo und wie er die Produkte herstellen will. Zugleich sollte der Unternehmer zeigen wie seine Firma im administrativen Bereich organisiert ist.

Der Standort eines Betriebes ist der Ort, wo die Marktleistung erstellt wird. Die Wahl des Standortes ist für einen Betrieb nicht einfach. Die Standortbeurteilung sieht folgendermaßen aus. Wo ist das Geschäftsdomizil und weshalb hat der Unternehmer diesen Standort gewählt. Der Unternehmer sollte noch die Vor und Nachteile des Standortes beschreiben.

Der administrative Bereich umfasst je nach Tätigkeitsgebiet des Betriebs unterschiedliche Funktionen. Verschieden sind z.B. auch die Anforderungen an das betriebliche Rechnungswesen. Folgende Fragen sollte hier der Unternehmer beantworten. Wie ist der administrative Bereich aufgebaut, welche Dienste stehen zur Verfügung? Wie ist das Rechnungswesen organisiert? Welche EDV steht zur Verfügung (WAWI)?

 

Eintagen in Webkatalog

Ein Webkatalog ist ein nützliches Werkzeug um seine Homepage bekannt zu machen. Bei viele Webkataloge muss  ein Titel, Beschreibung und die Kategorie auswählen werden. Am besten ist wenn man nicht in alle Webkataloge die gleiche Beschreibung eintragt. Um so unterschiedlicher die Beschreibung ist unter jedem einzelnen Webkatalog um so besser ist der Back Link für die Suchmaschinen.

Es gibt Webkataloge wo ein Back Link zwingen ist und ohne Back Link auf der eigenen Seite keine Freischaltung gibt.

Es gibt Firmen die für Webseiten Besitzer die Eintragung in den einzelnen Webkataloge eintragen. Der Preis für die Eintragung ist ganz unterschiedlich. In eBay gibt es viele Anbieter die so einen Dienst anbieten.

Bei unserm Webkatalog können Sie sich KOSTENLOS ohne Back Link eintragen. Der Eintrag wird ca. nach 4 Wochen freigeschaltet, sofern alle Bestimmungen erfüllt sind. Unter folgenden Link können Sie Ihre Webseite bekannt machen http://webkatalog.senju.at

Wandtattoo

Immer öfter sieht man bei Freunde oder Bekannte Wandtattoos. Was ist das? Wer früher seine Wände aufpeppen wollte musste ein guter Maler sein beziehungsweise viel Geduld und Zeit investieren um einigermaßen ein gutes Ergebnis zu bekommen. Heute ist es einfacher seine Wände zu verschönern und man kann es jederzeit wieder ändern, ohne die Wände neu zu Streichen.
Die Lösung ist ein Wandtattoo.

Vielen Menschen fehlt die Idee wie man einen Raum noch stilvoller einrichten kann. Vor allem bei leeren Flächen an Wänden weiß man nicht so recht wie man sie füllen soll. Neben Poster und Bilder sind vor allem Wandtattoos ein Mittel, welches den Raum etwas auflockert.

Jeder kann sie kinderleicht selbst anbringen. Meist sind es Ornamente, grafische Zeichnungen oder auch Sprüche und sinnreiche Zitate, die aus selbstklebender Folie vorgeschnitten werden, um sie dann an die Wand zu kleben. Verschönere mit einem Wandtatto deine Wohnung. Das Schöne ist, das man Wandtattoos auch um die Ecke kleben kann. So kann man dem Raum eine Einheit verleihen indem eben die Wände oder auch die Decke mit in das Design einbezogen werden. Desweitern kann man das Wandtattoo mit verschiedensten Farben bekommen. Somit wird die einfarbige Wand aufgelockert.

Am meistens werden Wandtattoos bei Betten, Esstischen oder auch Sitzgruppen angebracht. Wandtattoos machen auch ein schönes Bild im Vorzimmer oder Durchgangsräume.

Wie werden Wandtattoos hergestellt?

Es wird eine Selbstklebende Folie genommen und mittels Plotter die Konturen geschnitten. Danach wird die überschüssige Selbstklebende Folie entfernt, somit bleibt nur noch das Ornament oder der Spruch übrig. Als nächster Schritt wird das Tape über die Selbstklebende Folie gegeben und mittels einen Rakel alles glatt gestrichen. Dadurch werden alle Luftblassen heraus gestrichen und das Tape ist mit der Folie verbunden. Bei diesen Arbeitsschritten wird alles bei Handarbeit vollbracht, dass einzige wo eine Maschine benötigt wird ist der Plotter Vorgang der das Wandtattoo schneidet.

Wie montiere ich das Wandtattoo?

Vorbereitung:

Sie benötigen:
Eine gründliche Vorreinigung des zu beklebenden Objektes sollte selbstverständlich sein!

▪   Rakel

▪   Cuttermesser

▪   ein sauberes/fußel freiesTuch

Schritt 1

Halten Sie einmal das Wandtattoo an die Stelle, wo es Positionieren gleich montiert werden soll. Markieren Sie die Position auf der Wand. Benutzen Sie dazu
z. einen Bleistift. Hauptsache die Markierung lässt sich am Ende wieder entfernen.

Schritt 2

Verklebung vorbereiten:

 Drehen Sie das Wandtattoo auf das Gesicht und lösen Sie das Trägerpapier vorsichtig ein Stück ab. Alle Wandtattoo teile müssen am Transferpier haften bleiben. Die Klebeflächen möglichst nicht mit den Fingern berühren. Keine Verklebung auf Fettablagerungen möglich. Die Klebeseite des Wandtattoo schaut Sie an.

Schritt 3

Setzen Sie nun die Oberkante des zu montierenden Wandtattoo an die vorher gesetzten Markierungen an. Reiben Sie den ersten Teil fest an. Als Hilfsmittel können Sie den bei uns bestellten Rakel verwenden oder alternativ ein von Ihnen definiertes Hilfsmittel. (z.B. eine Bankcard)

Schritt 4

Klappen Sie den noch nicht verklebten Wandtattoo zurück. Ziehen Sie das restliche Trägerpapier ab. Bei sehr kleinen und filigranen Wandtattoo darauf achten, dass auch alle i-Punkte, Kommas und kleine Details nicht am Trägerpapier hängen bleiben. Manchmal ist die Arbeit etwas fummelig und erfordert ein nochmaliges Zurückklappen, Andrücken und wieder Ablösen.

Schritt 5

Klappen Sie nun das Trägerpapier mit dem anhängenden Wandtattoo zurück. Am unteren Ende noch hoch halten und nach und nach anreiben. Von oben nach unten oder von rechts nach links bzw. bei Linkshändern von links nach rechts. Bitte alle Arbeitsschritte sachte und mit Gefühl ausüben. Sie müssen nicht ziehen und zerren, sondern “das Papier laufen lassen”.

Schritt 6

Ziehen Sie nun vorsichtig das Transferpapier ab. Bitte immer darauf achten, dass keine kleinen Details am Transferpapier haften bleiben.

Schritt 7

Sie haben erfolgreich ihr Wandtattoo montiert. Glückwunsch von uns.

Motortuning:

Mit Motortuning kann die Leistung des Fahrzeuges gesteigert werden. Bei Motortuning kann so einiges gemacht werden, z.B.: Chiptuning, Turbo, Kompressor, Lachgaseinspritzung

Lachgaseinspritzung

Im Automobilbereich wird die Lachgaseinspritzung auch bei Motoren ohne Direkteinspritzung verwendet. Dabei wird das Benzin – Luftgemisch auf ca. -40 Grad Celsius heruntergekühlt. Hierdurch wird die Menge der Brenn- und Sauerstoffmoleküle pro Volumeneinheit deutlich gesteigert, so dass eine höhere Energiemenge pro Volumeneinheit zur Verfügung steht und so die Leistung des Motors um bis zu 55% gesteigert werden kann. Die Einspritzung ist jedoch nur für eine kurze Zeitspanne anwendbar, da der Motor durch die höhere Belastung leicht überansprucht werden kann und ein hoher Verbrauch an Lachgas die Kosten in die Höhe treibt. Das Verfahren ist also nur zum Beschleunigen sinnvoll einsetzbar.

Da Lachgas (Distickstoffmonoxid, N 2 O) brandfördernd ist, wird durch die Einspritzung in den Brennraum eine Leistungssteigerung erzielt. Durch den zusätzlichen Sauerstoff kann pro Arbeitstakt mehr Kraftstoff verbrannt werden, die Verbrennung läuft heißer und sauberer ab, allerdings erhöht sich der Ausstoß an Stickoxiden deutlich.

Rechtliches

Im Straßenverkehr ist die Lachgaseinspritzung nicht gestattet. Nicht nur der Einbau und die Anwendung sind verboten, auch das Mitführen einsatzbereiter Anlagen ist unstatthaft, es kann zur Beschlagnahme des Fahrzeugs führen, zu einer Anzeige wegen Führens eines nicht zugelassenen Fahrzeugs, zur Rückrüstpflicht, zu Gutachterkosten und im extremen Fall zum Führerscheinverlust.

Das Verbot ergibt sich durch die nicht eintragungsfähige Leistungssteigerung, durch die die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt. Weiterhin ist eine solche Anlage nicht eintragungsfähig, weil sie die Abgaswerte des Fahrzeugs negativ beeinflussen kann.

In Österreich ist der Selbsteinbau nicht gestattet. Wenn man die Anlage typisieren lässt, ist es legal, eine Lachgaseinspritz-Anlage einbauen zu lassen. Die Anlage darf in Österreich auf öffentlichen Straßen benutzt werden, wenn der Fahrer des Fahrzeugs die für die entsprechende Straße zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitet.

 

Quelle: www.Wikipedia.org (Auszüge)

Innen tuning

Es gibt so einiges was man in Innenraum eines Autos  machen kann, z.B.:

Sportinstrumente, Beleuchtung, Musik und TV Anlage und vieles mehr.

Sportinstrumente

Beim Subaru Impreza gibt es mehrere Möglichkeiten, diese unterzubringen.

Die einfachste ist in der Mitte, wo die Uhr ist. Man braucht nur die Uhr herausnehmen und ein passendes Gehäuse für die Sportinstrumente kaufen. In die meisten Gehäuse passen drei Sportinstrumente hinein.

Aber es gibt auch eine zweite Möglichkeit.

Die wäre beim Lenkrad. Das passende Gehäuse gibt es auch zu kaufen. In das Gehäuse passen zwei Sportinstrumente hinein, das vor den Amaturanzeigen montiert wird.

Die dritte Möglichkeit wäre in der A- Säule. Dort könnte man ein oder mehrere    Sportinstrumente montieren. Das passende Gehäuse gibt es auch zu kaufen.

Licht im Innenraum

Manche wollen z.B. ein grünes Licht im Innenraum vom Fahrzeug haben oder haben keine Innenbeleutung mehr aufgrund bestimmter Umbauten, z.B. Deckenmonitor.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo die Beleuchtung montiert werden kann, z.B.: Fahrer und Beifahrersitze im Fußraum, unter dem Fahrersitz, Beifahrersitz oder über der Rückbank

Man braucht für diese Installation die Mini Neon Light, einen Schalter und Kabel.

Beim Schalter nimmt man am besten einen mit drei Funktionen ” ein – aus – ein “. Beim Subaruhändler gibt es welche, die normalerweise beim foresta für die Sitzheizung verwendet wird. Den Schalter kann man beim impreza in der Mittelkonsole schön einbauen. Da dort  bereits die Ausnehmungen für die Sitzheizung sind.

Wenn man das Material besorgt hat und weiß, wo die Leuchten hingehören, müssen nur noch die Kabel verbunden werden. Und fertig ist es.

Subaru und die Rallye-Weltmeisterschaft:

Geschichte des Allradantriebs:

Bereits 1972 stellte Subaru mit dem Subaru Leone 4WD Station Wagon den ersten Großserien-Pkw der Welt mit zuschaltbarem Allradantrieb vor. Das Fahrzeug war, wie bei Subaru üblich, mit einem Boxermotor ausgestattet. Erst acht Jahre später, im Jahr 1980, brachte Audi als weiterer Hersteller mit dem Audi quattro ein Großserien-Straßenfahrzeug mit permanentem Allradantrieb auf den Markt. Bei Subaru wurde der permanente Allradantrieb erst 1985 mit dem Subaru XT eingeführt. Bis 1994 wurden, je nach Modell, eine der beiden Techniken eingesetzt, ab 1994 dann nur noch der permanente Allradantrieb, der seitdem als AWD bezeichnet wird.

 

Subaru und die Rallye-Weltmeisterschaft:

Seit 1990 kämpft Subaru mit modifizierten Versionen seiner Fahrzeuge, zuerst mit dem Subaru Legacy und ab 1993 mit dem Subaru Impreza, um Erfolge in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft WRC (World Rally Championship).

Das Team und seine Fahrer waren dabei schon mehrmals erfolgreich. So wurde man in den Jahren 1995, 1996 und 1997 Erster der Teamwertung. Außerdem gewannen 1995 Colin McRae, 2001 Richard Burns und 2003 Petter Solberg jeweils die Fahrerwertung der WRC.

In den anderen Jahren belegte das Subaru World Rally Team bzw. belegten seine Fahrer zumeist zweite oder dritte Plätze.